Gehirn

Diagnostik & Therapie

Diagnostik


Ich untersuche Erwachsene ab 18 Jahren, welche über kognitive Schwierigkeiten berichten (z.B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis, der Sprache, dem Handeln, der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit) und deshalb in ihrer beruflichen Aktivität oder der Selbständigkeit im Alltag eingeschränkt sind.

Eine neuropsychologische Abklärung kann in folgenden Fällen in Betracht gezogen werden:

  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall / Hirnblutung
  • Erkrankungen des Gehirns (z.B. Multiple Sklerose, Epilepsie, Tumor, Infektion, Entzündung)
  • Entwicklungsstörungen (z.B. Intelligenzminderung, Lese-Rechtschreibstörung, ADHS)
  • körperliche oder psychische Erkrankungen mit Auswirkungen auf die Kognition​​

 

Eine Abklärung dauert zweieinhalb bis vier Stunden; je nach Belastbarkeit an einem oder zwei Terminen. Die Diagnostik beinhaltet eine ausführliche Anamnese und testdiagnostische Methoden, um subjektive Minderleistungen zu objektivieren. 

Bei einem weiteren Termin informiere ich umfassend über die Einschränkungen und/oder Ressourcen und zeige die Auswirkungen auf den Alltag auf. Die Beratung über die Möglichkeiten zur Behandlung/Kompensation oder zum Umgang mit den Einschränkungen gehören ebenso dazu. In einem ausführlichen Bericht z.H. des Hausarztes werden die Ergebnisse berichtet und diagnostisch eingeordnet.

Therapie/Begleitung 


Bei kognitiven Einschränkungen nach einer Hirnschädigung oder Hirnfunktionsstörung biete ich eine neuropsychologische Begleitung/Therapie an, um die Teilhabe und die Lebensqualität zu verbessern.

Auch nach erfolgter Rehabilitation können im gewohnten Umfeld beispielsweise eine erhöhte Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, verminderte Planungsfähigkeit, Flexibilitäts- oder Antriebsschwierigkeiten die Alltagsfunktionalität beeinträchtigen. Zusätzlich können psychische Probleme auftauchen und eine Anpassung erschweren. 

Eine sorgfältige Problemanalyse beinhaltet bio-psycho-soziale Einflussfaktoren und führt zu einem Behandlungsvorschlag, welcher Folgendes beinhalten kann: Erklären von Defiziten und Zusammenhängen, Erarbeiten und Üben von Strategien zur Kompensation, Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung oder dem Umgang mit Defiziten und Zusammenarbeit mit involvierten Personen/Institutionen und dem Arbeitgeber.